Synthese und Fermentation von Hordeumextrakt

speckmarschall sieht mehr als eine Birne

kleinste Wesen bringen Veränderung offensichtlicher Eigenarten

Nach eigener Erprobung kann man unten angegebene Quantität und Vorgehensweise empfehlen.

Ausgangsstoffe:

  • 5 kg gekeimte und hell geröstete Samen von Hordeum
  • 32 g des Hanfgewächses Humulus Lupulus mit 9 – 10 % Gehalt an α-Lupulinsäure
  • 134 g (2R,3S,4R,5R)-2,3,4,5,6-Pentahydroxyhexanal
  • 7 g Saccharomyces cerevisiae dehydriert
  • 28,15 L Wasser

Zerkleinern von

  • 5 kg gekeimten und hell gerösteten Samen von Hordeum (am besten eine für Extrakte böhmischer Art gezüchtete Varietät)
  • 0,5 kg davon befeuchtet, bei 75 °C gequollen und bei ca 125 °C ganz leicht karamellisiert

Mit 20 L 70 °C warmem Wasser vermengen und 90 min bei 66 °C halten, um enthaltene Polyglycane gezielt zu hydrolysieren. Hierbei ist auf eine homogene Temperaturverteilung zu achten.

Schlauch, um Sauerstoffeintrag bei der Filtration zu begrenzen

Die Wahl dieser Temperatur ist eine vereinfachte Methode, um ein angenehmes Verhältnis aus 4-O-(α-D-Glucopyranosyl)-D-Glucopyranose und oligomeren Formen aus (2R,3S,4R,5R)-2,3,4,5,6-Pentahydroxyhexanal zu erhalten.

Zur sicheren Depolymerisierung wird danach für 5 min auf 72 °C erhitzt und um die Hydrolasen zu deaktivieren, letztendlich auf 78 °C geheizt.

Es wird filtriert und der Filterkuchen mit 7,75 L auf 72 °C erhitztem Wasser gewaschen. Die Extraktionszeit sollte etwas mehr als 30 min betragen. Das primäre Filtrat wird so lange auf den Filterkuchen zurückgeführt, bis die Trübung nur noch minimal ist. Zusätzlich ist darauf zu achten, den Sauerstoffeintrag zu minimieren.

Wärmeisolierung beim Extraktionsvorgang

Vereinigtes Filtrat und Waschphase werden im offenen Gefäß zum Sieden erhitzt und nach 5 min

  • 13 g eines Hanfgewächses Humulus lupulus mit 9 – 10 % Gehalt an α-Lupulinsäure

sowie nach 88 min

  • 19 g eines Hanfgewächses Humulus lupulus mit 9 – 10 % Gehalt an α-Lupulinsäure

zugegeben und noch weitere 2 min offen gekocht.

Kochen nach Zugabe von Humulus

Der aufgetretene Niederschlag wird noch heiß abgetrennt und die flüssige Phase auf 21 °C gekühlt. Hierbei ist wiederum der Sauerstoffeintrag zu minimieren und in allen folgenden Stufen auf die Lichtempfindlichkeit der gelösten Humulone zu achten. Wichtig ist ab hier auch eine Kontamination mit Mikroorganismen zu vermeiden.

Nun wird 7 g einer geeigneten Züchtung von Saccharomyces cerevisiae (dehydriert) zugegeben und mit geeigneten Mitteln Sauerstoff in der Flüssigkeit gelöst. Es wird bis zum Ende der auftretenden Reaktion unter Luftabschluss bei 21 °C gehalten.

Von dem Bodensatz wird vorsichtig dekantiert, mit einer Lösung von

  • 134 g (2R,3S,4R,5R)-2,3,4,5,6-Pentahydroxyhexanal in 400 ml Wasser

versetzt und in geeignete druckfeste Gefäße gefüllt. Diese werden gasdicht verschlossen und während der wiederum auftretenden Reaktion bei 21 °C gehalten.

Letztendlich werden die Gefäße noch für 2 Wochen bei 0 – 4 °C gelagert, um die Synthese zu vollenden.

Das fertige Rauschgift sollte innerhalb von 6 Monaten konsumiert werden. Der Konsum sollte aus gesundheitlichen Gründen vorsichtig und in kleinen Mengen geschehen.

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